Grundwerte

Ludwig Doll gründete die Neukirchener Mission als Allianzmission und beteiligte sich auch an den ersten größeren Allianzkonferenzen am Niederrhein.
Er schrieb dazu:

„Wer ein Allianzmann ist, der muss wissen, dass in Nebensachen Freiheit obwaltet und dass sich der Heilige Geist nicht in eine bestimmte Kirchenform einschrauben lässt, sondern überall wirkt, wo das reine Evangelium für die Sünder verkündigt wird. Die wahre Kirche ist da, wo zwei oder drei im Namen Jesu vereinigt sind.“

9 Kernthesen

Was heißt es, mit der Neukirchener Mission unterwegs zu sein?

Was sind die Grundlagen unserer Arbeit?

Grundlagen:

Wir arbeiten mit am Bau des weltweiten Reiches Gottes. Dabei wissen wir uns von Gott berufen und vom Heiligen Geist bewegt. Wir tun diese Arbeit, indem wir Jesus Christus in Wort und Tat und durch unser Leben bekannt machen. Wir engagieren uns in vielfältigen Diensten und in unterschiedlichen Ländern. Unser Ziel ist es, den Menschen ganzheitlich zu dienen. Dies bringen wir durch unser Motto „Glauben und helfen“ zum Ausdruck.

Wir unterstützen Menschen, die offen sind für einen weltweiten Dienst, dabei, ihre Berufung zu erkennen und solche, die sich von Gott in einen Dienst gerufen wissen. Beiden wollen wir helfen, ihre Berufung zu leben. Wir sind dabei bereit neue Wege zu gehen, innovative Ideen zu verfolgen und Wagnisse einzugehen.

Wir orientieren uns an der Bibel als dem Wort Gottes. Gottes Wort ist der verbindliche Maßstab für unser Leben und unser Handeln.
Wir arbeiten auf der Basis der Evangelischen Allianz: „Im Wesentlichen Einheit, darüber hinaus Freiheit“.

Wir beten um Gottes Führung und vertrauen auf seine Leitung. Auf dieser Grundlage bemühen wir uns aktiv um Freunde, Mitarbeiter, Einsatzmöglichkeiten, Finanzen und Partnerorganisationen. Bei allem Einsatz wollen wir in der Abhängigkeit von Gott bleiben.

Unsere Mitarbeiter:

Wir begleiten die von Gott berufenen Mitarbeiter auf ihrem Weg. Wir beraten sie im Blick auf Einsatzmöglichkeiten und ermutigen und unterstützen sie, die für den Einsatz angemessene Qualifizierung zu erwerben.

Dies bedeutet konkret:
a.) Wir legen gemeinsam eine Strategie für den Einsatz fest und planen im Voraus.
b.) Daraus resultierend legen wir Ziele fest und evaluieren diese regelmäßig
c.) Kontinuierliche Fortbildung und Horizonterweiterung sind für uns wichtig und wird von uns erwartet und gefördert.
d) Es ist uns wichtig, das in unserer Macht stehende zu tun, damit unsere Mitarbeiter geistlich und seelisch gesund bleiben. Dafür kann und soll u. a. der Heimataufenthalt mit einer Aufteilung in Erholung, Reisedienst, Weiterbildung und Reflektion (Retraiten, Einkehrtage, Member-Care Angebote oder ähnliches) dienen.

a) Es ist uns wichtig, dass jeder Mitarbeiter eine sendende Gemeinde bzw. einen sendenden Freundeskreis hat, der den Mitarbeiter und seinen Dienst in enger Abstimmung mit der NM begleitet.
In Deutschland gilt die Vernetzung: „Missionar – NM – Gemeinde/Trägerkreis“
b) Wo immer es vor Ort möglich ist, arbeiten wir mit Partnerorganisationen zusammen. Im Einsatzland gilt die Vernetzung: „Missionar/Missionsteam – NM – Partnerorganisation“
c) Der Mitarbeiter ist vor Ort in ein Team eingebunden. Zu diesem Team gehören auf jeden Fall einheimische Mitarbeiter und nach Möglichkeit auch immer weitere Mitarbeiter der NM.

Es ist uns wichtig, dass alle Mitarbeiter sich als Teil der NM erfahren, dass sie die gemeinsamen Ziele und Werte bejahen und Gelegenheit haben, auch Mitarbeitende aus anderen Gebieten kennenzulernen. Hierfür organisieren wir Präsenzzeiten der Mitarbeiter in der Zentrale der NM zu Beginn der Zusammenarbeit und während der Heimataufenthalte. Außerdem finden zu besonderen Zeiten Konferenzen für alle Mitarbeiter der NM statt. Die Leitung der NM unternimmt regelmäßige Besuche bei den Missionaren vor Ort.

Projektarbeit:

Es ist stets unser Ziel, unsere Arbeiten diakonisch und geistlich nachhaltig zu gestalten. Deshalb ist es wichtig, neue Arbeiten von Anfang an mit den Partnern vor Ort gemeinsam zu entwickeln. Wir sind als Gast in unseren Einsatzländern. Daher ist es grundsätzlich unser Ziel, alle Projekte in die Verantwortung der Partnerorganisation zu übergeben.

Unser Ziel ist es, mit unserer Arbeit den Menschen vor Ort zu dienen. Wir erwarten, dass unsere Mitarbeiter sich in ihrer Arbeit an den Bedürfnissen der Menschen in ihrem Gastland orientieren und gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort ihren Einsatz planen.